Vom Speckstein zu Specksteinarten

Im Allgemeinen bezeichnet man Speckstein als einen Naturstein, der auf Grund seines hohen Talkgehalts leicht zu bearbeiten ist. Die Eignung von Speckstein beim Einsatz in Feuerstellen beruht neben dem Talk auf anderen Mineralien und der Gesteinsstruktur.

Für Specksteinarten gibt eine eindeutige und genaue Klassifizierung und Benennung, die auf der Mineralzusammensetzung beruht.

Beträgt in einem Stein der Talkgehalt 35-75%, spricht man von Speckstein.
Beträgt in einem Stein der Talkgehalt 35-75%, spricht man von Speckstein.

Speckstein enthält zwischen 35% und 75 % Talk. Der Gehalt harter Silikatgesteine (z. B. Serpentin und Amphibol) darf nicht 35% übersteigen.  Neben Talk enthalten Specksteine weitere Mineralien: dies können verschiedene Karbonate, Chlorite, Amphibole, Serpentine, Pyroxene, Olivine, Oxide und Sulfide sein.

Kennt man neben dem Talkgehalt im Speckstein auch die Anteile der anderen Mineralien, kann man den Stein gemäß der Klassifizierungspraxis für Specksteine bestimmen.

Eine genauere Klassifizierung für Specksteinart beruht auf dem Verhältnis von Oxiden, Chloriten und Karbonaten.
Eine genauere Klassifizierung beruht auf dem Verhältnis von Oxiden, Chloriten und Karbonaten. Wenn sich im Stein 5% oder weniger harte Silikatgesteine (z. B. Serpentin, Olivin, Amphibol) befinden, verwendet man Diagramm A; wenn sich im Stein zwischen 5% und 35% harte Silikatgesteine befinden, verwendet man Diagramm B. Die oberen Hälften der Dreiecke beziehen sich auf Chlorit-, Oxid- und Karbonatmineralien. Wenn der Gehalt harter Silikatgesteine 5% übersteigt, wird das Silikat als Vorsilbe vor die Specksteinbezeichnung gesetzt.

Im Grünsteingürtel, der in Nunnanlahti liegt, gibt es mehrere Speckstein-Massive. Diese enthalten laut Untersuchungen viele verschiedene Specksteinarten: an einem Fundort können mehrere Specksteinarten mit unterschiedlicher Struktur auftreten; um einen Stein zu kennen, auszuwählen und für ein Produkt zu verwenden, bedarf es professioneller Kenntnis.

Im Grünsteingürtel, der in Nunnanlahti liegt, gibt es mehrere Speckstein-Massive, die man auf der Karte als weiße Bereiche erkennt.
Im Grünsteingürtel, der in Nunnanlahti liegt, gibt es mehrere Speckstein-Massive, die man auf der Karte als weiße Bereiche erkennt. Bild GTK.
Im Grünsteingürtel von Nunnanlahti gibt es laut Untersuchungen eine weite Bandbreite an Specksteinarten.
Im Grünsteingürtel von Nunnanlahti gibt es laut Untersuchungen eine weite Bandbreite an Specksteinarten.

NunnaUuni hat von Anbeginn der Firmengeschichte in die Erforschung und Kenntnis von Specksteinarten stark investiert. NunnaUuni verwendet für seine Feuerstellen Mammutti-Speckstein, eine klar geschichtete Magnesit-Specksteinart.

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Source: Huhta, Anne (2019) Diversity of soapstones: Classification and thermal behavior. https://www.oulu.fi/resterr/jutut/A39_Huhta.pdf. Retrieved: 22 March 2019.